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Birgitt Kerz (Hrsg.)

Wenn ER anklopft...
12 Bekehrungsgeschichten

249 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Format: 12,5 x 20,5 cm
ISBN 13: 978-3-928272-90-2

18,00 EUR

Es ist und bleibt ein faszinierendes und spannendes Geheimnis, warum und wodurch sich Menschen zum Glauben bekehren. Ein Mysterium, das Fragen über Fragen birgt.

Ist es der Mensch, der sich den Zugang zu Gott erkämpft? Oder bittet Gott den Menschen um Zugang? Wenn ER es denn ist: Wie „klopft“ ER an? Leise oder polternd? Einmalig oder geduldig? Bisweilen ist es ein spektakulärer Blitz, manchmal ist es auch ein scheinbar belangloses Ereignis, bei einigen eine existenzielle oder intellektuelle Erfahrung, die die Tür zum Glauben öffnet.

Oder: Bei wem klopft ER an? Schöpft Gott bloß die Schaumkrone der Christenheit ab, wenn er Menschen an sich zieht? Sucht ER bloß die Edelsten und Wertvollsten? Oder erfasst Gott Menschen in allen Lebenslagen, selbst in solchen, die nicht als besonders rühmlich gelten?

Die Bekehrung zum Glauben an Christus und seine Kirche ist das Drama schlechthin, das ein Mensch erleben kann. Denn sie verändert sein Leben von Grund auf. So hat die Herausgeberin dieses Buches, Birgitt Kerz, Menschen gebeten, ihre persönlichen Bekehrungsgeschichten vom Atheisten, Freimaurer, Maoisten oder ganz einfach nur Gleichgültigen hin zum Christen niederzuschreiben. Und sie sind ihrer Bitte gerne nachgekommen. Jeder auf seine Art. Doch alle mit sehr eindringlichen, bewegenden und persönlichen Worten. Es sind Bekenntnisse, die eines belegen: In der Wahrnehmung vieler Menschen mögen Kirche und Glauben „out“ sein.

Doch Gott klopft an. Täglich. Man muss es nur hören wollen…


Die Autoren:

Birgitt Kerz (Hrsg. und Vorwort) | Barbara Wenz | Burkhardt Gorissen | Christian Müller | Paul Miller | Heinrich M. Robben | Ingrid Lemberg | Isa Vermehren rscj | Kristin Brendel | Sr. Mirjam Beike | Peter Winnemöller | Petra Mihály | Stefan Ulrich


„Wird das Leben durch den Glauben einfacher? Nicht unbedingt. Aber sinnvoller, erfüllter, krisenfester. Die Welt ändert sich nicht, wenn ein Mensch zu Gott findet. Aber dieser Mensch sieht sie mit neuen, wacheren Augen – und hat zusätzliche Ressourcen, um Schwierigkeiten zu bewältigen. Allerdings sind die bewussten Christen, die ich kenne, nicht gläubig aus Nützlichkeitserwägungen, sondern weil sie von der Wahrheit der christlichen Offenbarung überzeugt sind. Diese Haltung wird bei den christlichen Märtyrern aller Jahrhunderte am allerdeutlichsten: Im irdischen Sinne nützlich war ihr Glaube und das daraus folgende Handeln für sie keineswegs.

Dennoch waren sie überzeugt davon, dass der Einsatz ihres Lebens sich lohnte. Im Deutschland des 21. Jahrhunderts ist Martyrium wenig wahrscheinlich. Allenfalls ein schwacher Abglanz davon durch abfällige Bemerkungen von Mitmenschen, Karrierehindernisse oder Ähnliches. So what? Unterm Strich bedeutet der Glaube nicht Verzicht und Einschränkung, sondern Zugewinn. Wie ein Bekannter es neulich mal etwas flapsig formulierte: ‚Erlöst zu sein ist ein geiles Gefühl!’ – Im Neuen Testament klingt das etwas seriöser: ‚Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.’ (Joh 10, 10) Und das bezieht sich durchaus nicht erst auf das Jenseits.“

Auszug aus dem Vorwort der Herausgeberin Birgitt Kerz


„Viele Leute sagen, dass es mit der Geschichte des Christentums in eurem Lande zu Ende ginge. Ich aber sage euch: Setzt mit der Geschichte des Christentums in eurem Lande einen neuen Anfang, und zwar ihr selbst.“

Papst Johannes Paul II. bei seiner Deutschlandreise im Jahre 1980

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